Foto: John Lauener
Foto: John Lauener

Haircuts by Children

Deutsche Erstaufführung

 

„Haircuts by Children“ – auf Deutsch: „Haarschnitte von Kindern“ – ist genau das, was der Titel besagt: Eine Gruppe von Kindern erhält einen mehrtägigen Crash-Kurs in Techniken des Haareschneidens und eröffnet anschließend ein Friseurgeschäft, um dort kostenlos Bürgerinnen und Bürgern Haarschnitte anzubieten. „Haircuts by Children“ lädt Sie ein, Ihren Mut und Ihr Vertrauen in die Zukunft zu beweisen. Vertrauen Sie sich (und Ihre Frisur) den gestalterischen Empfehlungen der Friseur-Minis an. Diese etwas wunderliche Performance, an der Sie teilnehmen, thematisiert unser Vertrauen in Kinder und die Frage, wieviel Verantwortung wir bereit sind, ihnen zu übertragen. Sie schafft eine dialogische Beziehung, in welcher das Verhältnis von Bestimmungsmacht und Vertrauensvorschuss zwischen Menschengruppen umgekehrt wird, und in welcher zudem unsere persönlichen Eitelkeiten auf die Probe gestellt sind. Lassen Sie sich Ihre Befürchtungen und Ängste einfach wegschnippeln, während Kinder sich als die wahren Führer in die Zukunft, verantwortliche Bürger und eifrige Friseure beweisen.

 

Das kanadische Kollektiv Mammalian Diving Reflex arbeitet in seinen Performances und Aktionen seit Jahren daran die Grenzen zu durchbrechen mit denen wir uns im Alltag in Form von Zuschreibungen wie Alter, Geschlecht, Nationalität oder Klasse konfrontiert sehen. In ihrer Arbeit kollaborieren mit Personen unterschiedlicher Herkunft und schaffen Möglichkeiten zur intimen Interaktion von Menschen, die sich sonst so niemals begegnet wären. Für ihr laut Selbstdefinition „ideal entertainment for the end of the world“ installieren sie z.B. Kinderjurys bei den wichtigsten internationalen Theaterfestivals, organisieren Nachtspaziergänge mit Teenagern, bringen Fremde dazu miteinander zu tanzen und veranstalten Clubnächte mit DJs im Volksschulalter.

 

Das Projekt "Haircuts by Children" wird durch Emil e.V., dem Förderverein des Förderzentrums Erich-Kästner, und dem Schloss- und Kulturbetrieb Residenzschloss Altenburg realisiert.

 

Samstag den 26.Mai 2018

Ort: Käthe-Kollwitz Straße 61, Haarschneiderei Peggy Pfefferkorn

Zeit: 10-16 Uhr

 

Haircuts By Children 

Mammalian Diving Reflex/Darren O'Donnell

Produktion: Tina Fance, Eva Verity

Lokaler Koordinator: Ute Beier

Dolmetscherin: Lisa-Marie Arens

Friseur: Romy Jungandreas

Teilnehmende Schule: Staatliches regionales Förderzentrum Erich-Kästner, Altenburg

Betreuender Lehrer: Harriet Mätsch

Mit großzügiger Unterstützung von:



Nachwuchs Band Contest 2018

 

Wann? Sonnabend, 26.05.2018, 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)
Wo? Music Hall Altenburg

 

Junge Nachwuchsbands erhalten hier die Möglichkeit, sich einem breiten Publikum zu präsentieren. Den Gewinnern winken wieder wertvolle Preise.

 

Ansprechpartner: Kreisjugendring Altenburger Land e.V. | kjr-altenburg@web.de


Bewerben leicht und lustig

 

Wie bringe ich meine Interessen und Fähigkeiten in Ausbildung und Beruf ein? Frühe Weichen hierfür werden mit einer gelungenen Bewerbung gestellt. Doch: Was sage ich über mich? Welche Qualifikationen sind entscheidend? Was sind meine Erwartungen an den Arbeitgeber? Wie sind bestimmte Formulierungen in Stellenausschreibungen überhaupt zu verstehen?

 

Der Workshop „Bewerben leicht & lustig“ verknüpft die Vermittlung des Wissens zum fachgerechten Zusammenstellen von Bewerbungsunterlagen mit einem spielerisch kreativen Ansatz, über den vorab nicht zu viel verraten werden soll. Der Workshop richtet sich an junge Menschen zwischen 15 und 18 Jahren, die professionell und querdenkend ihren Ausbildungs- und Berufsweg nach dem Schulabschluss beginnen möchten.

 

Für diese Kunst-Aktion stellen die Workshop-Teilnehmer ihre persönlichen Anschreiben, Lebensläufe und weitere übliche Bewerbungsunterlagen zusammen. Sie werden dabei von Personalspezialisten angeleitet und können die erstellten Lebensläufe und Bewerbungsanlagen für spätere reale Bewerbungen nutzen. Die Bewerbungsanschreiben dieser Kunst-Aktion bleiben hingegen fiktiv.

 

Die Aktion folgt einer Idee des französischen Künstlers Julien Previeux. Die Workshop-Teilnehmer sollten Formulierungsfreude und einen kreativen Umgang mit Sprache mitbringen.

 

Kontakt: 

Christian Horn (Schloss- und Kulturbetrieb Residenzschloss Altenburg)

c.horn@residenzschloss-altenburg.de

Telefon: 03447 512710

 

Verbindliche Anmeldungen sollen bis zum 30. April an o.g. E-Mail-Adresse unter Angabe von Name, Alter und besuchter Schule erfolgen.

 

Bei mehr Interessenten als Workshop-Plätzen entscheidet das Losverfahren bis zum 4. Mai. Die Workshops werden als Teil STADTMENSCH-Festivals am Freitag, 25. Mai, von 15-17 Uhr, und am Samstag, 26. Mai, von 14-16 Uhr stattfinden.


Altenburg. Eine Kulturstadt in Europa.

 

152 Schüler aus Spanien, Dänemark, Niederlanden und Nord- Deutschland kommen im Rahmen des Europaprojektes Comenius im Zeitraum vom 22. bis zum 27. Mai 2018 nach Altenburg.

 

Unter dem Titel "Altenburg. Eine Kulturstadt in Europa." setzen sich die Schülerinnen und Schüler gestalterisch auseinander. Ziel ist die gemeinschaftliche Realisierung eines 25 m² großen Wandbildes mit Hilfe des Gestaltungswerkzeugs Sprühdose. Begleitet werden die Schülerinnen und Schüler von der Altenburger Farbküche.

 


Altenburg gestaltet sich sein eigenes Theater

 

Das Sommertheater von Theater & Philharmonie Thüringen zeigt in diesem Jahr Molières „Der eingebildet Kranke“. Beim Stadtmensch-Festival soll der Rahmen des Theaters geschaffen werden, denn die Open-Air-Inszenierung wird auf der Teehauswiese hinter dem Altenburger Schloss stattfinden.

 

Schülerinnen und Schüler des  Friedrichgymnasiums und deren Gäste aus ganz Europa sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des offenen Malateliers „Hopezone“ des Marianne-Bucky-Hauses werden die Möglichkeit haben, unter professioneller Anleitung die Wände dieses Theaters zu gestalten. Bühnen- und Kostümbildnerin Gesine Pitzer wird mit ihnen die Wände bemalen, die schließlich die Theaterwelt schaffen. Die Form entspricht dabei der Geometrie des berühmten Globe Theatres in London.

 

Es entsteht ein verbindendes Projekt: Menschen der Stadt Altenburg und deren Gäste kommen im kreativen Prozess zusammen, lernen sich kennen und schaffen Kunst, die sich mit der Inszenierung des „eingebildet Kranken“ verbindet und im Rahmen des Sommertheaters für weitere Bewohner Altenburgs und Besucher sichtbar gemacht wird.